Zum Inhalt springen
Luftbild einer Landschaft mit Windkraftanlagen; um eine markierte Anlage liegt ein Umkreis, das Detailfenster zeigt Objekt, Radius und die nächsten Anlagen – Beispieldaten

Umgebungsabfrage

Sachdaten mehrerer Layer in einem Aufruf, dazu die Abfrage im Umkreis eines Standorts.

Eine Anfrage zu einem Standort berührt selten einen einzigen Layer: Schutzgebiete, Leitungen, Planrecht und Fachdaten liegen in verschiedenen Diensten. Die Umgebungsabfrage fragt sie in einem Kartenklick gemeinsam ab und legt die Ergebnisse in einem Detailfenster zusammen. Dazu legt sie einen Puffer um den Standort und zeigt, was im Umkreis liegt — mit Flächenbericht als PDF und Export der Liste.

Überblick

Ein Klick, zwei Arbeitsweisen

Die Umgebungsabfrage erweitert das Detailfenster des Masterportals um die gemeinsame Abfrage und um den Umkreis.

Mehrere Layer in einem Aufruf

Der Kartenklick fragt die konfigurierten Layer gemeinsam ab und legt die Ergebnisse in einem Detailfenster übereinander. Je Layer steht fest, welche Merkmale erscheinen: alle Merkmale, eine benannte Auswahl mit eigenen Beschriftungen, oder der Layer bleibt bei der Abfrage außen vor.

Umkreis um einen Standort

Aus dem angeklickten Punkt oder der angeklickten Fläche entsteht ein Puffer. Ein Klick auf „Umgebung abfragen“ sucht darin sämtliche konfigurierten Quellen und zeigt, was im Gebiet liegt — Abstand über voreingestellte Werte, Schieber von 50 bis 1500 Metern oder eigene Eingabe.

Beide Arbeitsweisen laufen im selben Fenster: Erst steht das Ergebnis des Kartenklicks, dann kommt der Umkreis darunter dazu. Jede gefundene Quelle lässt sich einzeln in der Karte hervorheben.

Funktionen

Was die Abfrage leistet

Neun Funktionen tragen den Weg vom Kartenklick bis zum Flächenbericht.

  • Abfrage mehrerer Layer in einem Aufruf über die Layerliste der Portalkonfiguration
  • Pufferabfrage um Punkt oder Geometrie, je Layer mit eigener Puffergröße für den Punktklick
  • WFS-Abfrage mit Polygon- und Intersects-Filter für den Umkreis; der Punktklick geht über eine Bounding-Box mit anschließender Geometrieprüfung im Browser, wo der Dienst den genauen Filter offenlässt
  • GML-Auswertung der WFS-Antworten samt Geometrie; damit hebt die Karte die gefundenen Quellen hervor
  • Ergebnisbereiche zum Aufklappen: gefundene Quellen im Gebiet, weitere Anfragen, Druck und Export
  • Kartendruck als Flächenbericht über Mapfish Print, mit eigener Druckvorlage je Portal
  • Export der Ergebnisse als PDF, DOC oder JSON, mit wählbarem Dateinamen und der Wahl, leere Felder im PDF wegzulassen
  • Weitere Anfragen an Rechendienste nach OGC API Processes, ausgelöst beim Öffnen oder mit der Umkreisabfrage; Eingaben kommen fest aus der Konfiguration oder aus dem laufenden Ergebnis
  • Ergebnislisten mit Seitenzahlen, dazu die Herkunftsangabe je Quelle

Einsatz

Stand und Praxis

Die Abfrage läuft in laufenden Portalen; diese Punkte beschreiben ihren Stand.

  • Im Einsatz in zwei Masterportal-Portalen der Beratung
  • Unit-Tests über Komponenten und Zustandsverwaltung liegen im Add-on-Ordner
  • Lizenz- und Drittanbieterhinweise liegen als LICENSE, NOTICE.md und THIRD_PARTY_NOTICES.md bei
  • Die Aufnahme „Umgebungsabfrage mit Puffer“ auf der Demo-Seite zeigt den Ablauf im laufenden Portal
  • Die Einbindung in das Detailfenster des Masterportals hält Puffer und Ergebnisse beim Ändern der Fenstergröße

IT

Voraussetzungen und Dienste

Die Abfrage arbeitet auf den Diensten, die Ihr Portal bereits führt; die Genauigkeit im Umkreis steigt mit den Angaben je Layer.

  • Masterportal 3.x, Webpack- und Vite-Fassung, mit dem Add-on im Ordner addons/gfiThemes/ und dem Detailfenster-Thema combinedGfi in der Portalkonfiguration
  • Layerliste in den Parametern des Themas: je Layer die Id aus den Portaldiensten, die Merkmalsauswahl und wahlweise ein eigener Anzeigename
  • WFS-Layer mit GML-Ausgabe: Typ WFS, Version 1.1.0 oder 2.0.0, Ausgabeformat text/xml; subtype=gml/3.1.1, Feature-Typ mit Namensraum-Präfix, Namensraum-Adresse und das Koordinatensystem der Portalprojektion
  • Beste Genauigkeit mit gesetztem Feature-Typ und benanntem Geometriefeld je Layer; damit läuft der Umkreis als Intersects-Filter im Dienst
  • Für den Druck die Adresse des Mapfish-Print-Dienstes, die Druckvorlage und die Druckhelfer des Portals
  • Für weitere Anfragen die Adresse des Rechendienstes nach OGC API Processes

Läuft auf

Masterportal 3.x, Webpack- und Vite-Fassung WFS-Dienste mit GML-Ausgabe Mapfish Print für den Kartendruck

Jeder Dienst, der GML liefert, kommt mit wenigen Angaben in die Abfrage; für den Anschluss weiterer Dienste bringt das Add-on eine Prüfliste und einen Testaufruf mit.

Fragen

Häufige Fragen

Fünf Fragen aus Fachbereich und Portalbetrieb.

Welche Layer stehen in der Abfrage?

Die Layer, die in den Parametern des Detailfenster-Themas stehen. Je Layer legt die Konfiguration fest, ob sämtliche Merkmale erscheinen oder eine benannte Auswahl mit eigenen Beschriftungen; ein Layer lässt sich auch allein für den Umkreis führen. Damit bleibt die Auskunft auf die Fragen des Fachbereichs zugeschnitten.

Wie genau arbeitet der Umkreis?

Mit gesetztem Feature-Typ und benanntem Geometriefeld schickt das Add-on einen Intersects-Filter mit der Pufferfläche an den WFS; die Auswahl entsteht dann im Dienst und ist geometrisch genau. Wo diese Angaben offen sind, holt der Weg über eine Bounding-Box die Kandidaten und prüft ihre Geometrie im Browser nach.

Welche Ausgaben liefert die Abfrage?

Einen Flächenbericht als PDF über Mapfish Print mit dem Kartenbild der gewählten Geometrie, dazu den Export der Ergebnisliste als PDF, DOC oder JSON. Der Dateiname steht in der Konfiguration und lässt sich vor dem Speichern ändern.

Was zeigt der Bereich „Zusätzliche Anfragen“?

Ergebnisse von Rechendiensten nach OGC API Processes. Ein solcher Dienst läuft beim Öffnen des Detailfensters oder mit der Umkreisabfrage; seine Eingaben kommen fest aus der Konfiguration oder aus dem laufenden Ergebnis. So kommen etwa Auswertungen zur gewählten Fläche unmittelbar in dasselbe Fenster.

Was ist zu tun, wenn ein Layer im Umkreis leer bleibt?

Der WFS-Layer braucht die GML-Ausgabe: Ausgabeformat text/xml; subtype=gml/3.1.1, den Feature-Typ mit Namensraum-Präfix, die Namensraum-Adresse und das Koordinatensystem der Portalprojektion. Ein Testaufruf des Dienstes mit genau diesen Werten zeigt die Antwort im Rohformat und macht den Punkt sichtbar.