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ALKIS Direkt · Technik

Technik und Betrieb

Sechs Komponenten tragen ALKIS Direkt auf der Infrastruktur Ihrer Kommune und führen die ALKIS-Lieferung des Katasteramts bis zur Auskunft am Arbeitsplatz. Schnittstellen binden Kartendienste, CAD-Export und Ihre Nachbarsysteme an. Das Portal läuft auf Masterportal 3.x, in der Webpack- wie in der Vite-Fassung.

IT

Datenfluss von der Lieferung zur Auskunft

Sechs Stationen führen von der NAS-Lieferung des Katasteramts bis zum Arbeitsplatz: norGIS-Import, Datenbank, Backend-API und Masterportal liegen dazwischen.

Anmeldung, Zugriffsprotokoll, Kartendienste und CAD-Export schließen an diesen Weg an. Wählen Sie einen Baustein aus, um seine Aufgabe, seine Technik und seine Wege zu lesen.

Linsen
Datenfluss von der NAS-Lieferung bis zur Auskunft am Arbeitsplatz Die NAS-Lieferung läuft über den norGIS-Import in PostgreSQL mit PostGIS, von dort über die Auskunftsviews und die Backend-API in das Masterportal am Arbeitsplatz. Daran hängen Keycloak für die Anmeldung, das Zugriffsprotokoll, der DXF-Service, der Auszugsdienst der Behörde sowie externe WMS- und WFS-Dienste. AMTLICH NAS-Lieferung Katasteramt IMPORT norGIS-Import eigener Prozess DB ALKIS-Bestand PostgreSQL · PostGIS DB Auskunftsviews Suche · Geometrie API Backend-API Suche · Auskunft · Export IDP Keycloak Anmeldung · Rollen NACHWEIS Zugriffsprotokoll je Behörde UI Masterportal Fundliste · Detailfenster Arbeitsplatz im Behördennetz CAD DXF-Service Auftrag · ZIP OGC WMS / WFS extern Land · Kommune INTEGRATION Auszugsdienst vorhanden bei der Behörde

Auf schmalen Bildschirmen lässt sich das Schaubild seitlich schieben. Die sechs Stationen und die zwölf Bausteine stehen darunter als Text.

ALKIS Direkt

Datenfluss von der Lieferung zur Auskunft

Die ALKIS-Lieferung des Katasteramts durchläuft sechs Stationen bis zur Auskunft am Arbeitsplatz. Anmeldung, Zugriffsprotokoll, Kartendienste und CAD-Export schließen an diesen Weg an.

Sicherheit

Rollen nach Festlegung der Behörde, Zugriffsprotokoll mit acht Feldern, je Behörde eine eigene Datenbank.

Leistung

1–2 ms Antwortzeit der Nutzungssuche auf vorberechneten Auskunftsviews, Kartenkacheln direkt aus der Datenbank.

Offenheit

Offene Standards, versionierte Datenbank-Updates, dokumentierte Anpassungen am Masterportal.

Kennzahlen des Datenflusses

Stationen des Datenwegs

  1. NAS-Lieferung Amtliche Abgabe des Katasteramts im Austauschformat NAS.
  2. norGIS-Import Der norGIS-ALKIS-Importer überführt die NAS-Daten in PostgreSQL; er läuft als eigener Prozess.
  3. Datenbank PostGIS hält den Bestand; Auskunftsviews bereiten ihn auf.
  4. Backend-API Beantwortet Anfragen, prüft Rollen, schreibt das Zugriffsprotokoll.
  5. Masterportal Karte, Fundliste und Detailfenster im Browser.
  6. Arbeitsplatz Die Sachbearbeitung arbeitet mit dem Konto der Behörde.
Die zwölf Bausteine im Überblick
  • NAS-Lieferung · Katasteramt Amtliche ALKIS-Abgabe des Katasteramts im Austauschformat NAS.
  • norGIS-Import · eigener Prozess Offener Importer als eigener Prozess; überführt die NAS-Daten in PostgreSQL.
  • ALKIS-Bestand · PostgreSQL · PostGIS Vollständiger ALKIS-Bestand in PostgreSQL mit PostGIS — Flurstücke, Gebäude, Buchwerk, Nutzung.
  • Auskunftsviews · Suche · Geometrie Versionierte Auskunftsschicht — Suche, Geometrie und Rechte liegen in der Datenbank.
  • Backend-API · Suche · Auskunft · Export FastAPI: Suche über Karte, Adresse, Kennzeichen, Eigentümername und Bestand; Auskunft, Buchnachweise, Kartenkacheln.
  • Keycloak · Anmeldung · Rollen Anmeldedienst: OIDC mit PKCE, Rollen nach Festlegung der Behörde — im Beispiel vier, Anbindung an das Active Directory.
  • Zugriffsprotokoll · je Behörde Jeder Zugriff auf Personendaten steht im Zugriffsprotokoll — Konto, Zeitpunkt, Vorgang, Trefferzahl.
  • Masterportal · Fundliste · Detailfenster Web-GIS-Standard der Verwaltung mit den Fach-Add-ons von ALKIS Direkt.
  • Arbeitsplatz · im Behördennetz Sachbearbeitung im Browser des Behördennetzes.
  • DXF-Service · Auftrag · ZIP Neun Kartografie-Ebenen als DXF für CAD; verarbeitet Geometrie und Beschriftung.
  • WMS / WFS extern · Land · Kommune Karten- und Planinformationen aus offenen OGC-Diensten — Luftbild, Liegenschaftskarte, Bauleitpläne.
  • Auszugsdienst · vorhanden bei der Behörde Vorhandener Dienst der Behörde, Abruf amtlicher Auszüge nach Rolle.

Sechs Datenarten laufen durch das System: ALKIS-Bestand, Eigentümerdaten, Kartendaten, Exportdateien, Druckprodukte und Protokolldaten. Die ALKIS-Aktualisierung läuft nach Turnus — Einlesen der Lieferung, Auffrischen der Auskunftsviews —, und der Datenstand ist im Portal sichtbar.

So läuft der NAS-Import mit offenen Werkzeugen

IT

Komponenten und ihre Aufgaben

Sechs Komponenten mit je einer abgegrenzten Aufgabe; jede ist einzeln prüfbar, aktualisierbar und austauschbar.

Komponente Aufgabe Technik Schnittstellen
Masterportal mit Add-ons Karte, Suche, Fundliste, Detailfenster, Export und Druck Masterportal 3.x in der Webpack- und der Vite-Fassung, Vue 3, OpenLayers HTTPS, REST, Kartenkacheln, OIDC, WMS, OGC API
Backend-API Suche; Auskunft zu Flurstück, Bestand und Buchung; Rollenprüfung; PDF, Excel, Buchnachweise; Zugriffsprotokoll Python mit FastAPI; pg_trgm und unaccent tragen die Namenssuche REST/JSON, Kartenkacheln, JWKS, SQL
PostgreSQL mit PostGIS ALKIS-Bestand, Auskunftsviews, räumliche Suche, Zugriffsprotokoll; je Behörde eine Datenbank PostgreSQL mit PostGIS SQL
Keycloak Anmeldung, Rollen, Anbindung des Active Directory, Token je Sitzung Keycloak, OIDC mit PKCE LDAP, JWKS
Druckdienst Karten als PDF und PNG in A4 und A3 mit Layout und Logo der Behörde Mapfish Print REST, WMS
DXF-Service Neun Kartografie-Ebenen als DXF-Datei, als eigener Prozess Express mit dem DXF-Service REST

Lieferumfang

Portal Backend-API Druckdienst DXF-Service Datenbankschicht mit versionierten Updates Installations- und Update-Skripte Anwenderanleitung Integrations-Handbuch Komponenten- und Lizenzliste (SBOM) je Release

Masterportal konfigurieren: Praxisleitfaden · Keycloak einrichten: Gruppen, Rollen, Active Directory

IT

Betriebsmodell, Installation und Voraussetzungen

Alle Komponenten laufen auf der Infrastruktur der Behörde: Windows Server, Linux oder Kubernetes, auch als virtuelle Maschine. Von außen erreichbar ist allein der Reverse Proxy über HTTPS.

Zone Komponenten Schutzwirkung
Zugang Firewall und Reverse Proxy (nginx) HTTPS auf Port 443, TLS-Terminierung, feste Routen
Dienste Portal-Dateien, Backend-API, Druckdienst, DXF-Service, Keycloak Erreichbar über sechs feste Routen; Backend-API und DXF-Service lauschen lokal /portal /api /audit /dxf-api /print /auth
Daten PostgreSQL mit PostGIS und Zugriffsprotokoll Dienstkonten mit genau den nötigen Rechten (Least Privilege); eine Datenbankregel weist Änderung und Löschung im Zugriffsprotokoll ab
Betrieb ALKIS-Update, Sicherung, Zustandsmeldungen Wiederholbare Läufe nach Zeitplan, jeder mit Betriebsprotokoll
Turnus

ALKIS-Aktualisierung

Einlesen der Lieferung, Auffrischen der Auskunftsviews.

Täglich

Sicherung

Datenbank und Anmeldedaten per Aufgabenplanung, 30 Tage Aufbewahrung; das Verzeichnis bleibt Administratoren vorbehalten.

Laufend

Überwachung

Der Health-Endpunkt der Backend-API meldet den Zustand an die Überwachung der Behörde; je Dienst läuft ein eigenes Protokoll.

Installationspaket (zwei Personentage), in jeder Lizenz enthalten

  • Grundinstallation der sechs Komponenten, skriptgesteuert über Dienste, Reverse Proxy, Datenbank und Active Directory
  • Standardrollen in Keycloak
  • ALKIS-Datenpfad
  • Funktionstest
  • Kurzeinweisung
  • Vorab auf dem Testserver durchspielbar

Updates und Versionsnachzüge

  • Ein Update-Paket enthält Programmstände, Datenbank-Updates und Portal-Dateien
  • Jeder Schritt ist wiederholbar, protokolliert und zurückführbar
  • Versionierte Datenbank-Updates halten jede Installation auf demselben Stand
  • Dokumentierte Anpassungen am Masterportal halten Versionsnachzüge offen

Ihr Beitrag

  • Server Ihrer Wahl — Windows Server, Linux oder Kubernetes — mit TLS-Zertifikat und DNS-Name; Startgröße 8 vCPU, 32 GB RAM, 200 GB SSD als Richtwert, die endgültige Auslegung folgt der Sichtung Ihrer NAS-Lieferung
  • ALKIS-Lieferung samt Fortführung
  • Active Directory für Anmeldung und Gruppen; für die Anmeldung genügt ein lesendes Dienstkonto auf die Organisationseinheiten der Mitarbeitenden und der Gruppen
  • Ihre vorhandenen Kartendienste zur Einbindung
  • Festlegungen der Behörde: AD-Gruppen und ihre Mitglieder, Zuordnung Gruppe zu Rolle, Mandant und Gemarkungs-Scope, Laufzeiten von Token und Sitzung, Wasserzeichen und Kopfzeile der PDFs, die zugeschalteten Buchnachweise, Sicherung und Aufbewahrung

Der Betrieb liegt bei der Behörde, die Produktpflege beim Hersteller. Windows Server ist der bewährte Weg; Linux und Container-Plattformen wie Kubernetes tragen den Betrieb ebenso.

Amtsleitung und Fachbereich

Suchwege und Ausgaben

Jeder Vorgang beginnt bei einer anderen Angabe und endet bei einem anderen Format. Diese beiden Übersichten zeigen beide Enden — und je Zeile die Rolle, die den Weg öffnet.

Sieben Suchwege

Suchweg Eingabe Rolle
Räumlich Punkt, Rechteck, Polygon, Kreis sowie Linie mit Puffer für Trassen Lesen
Adresse und Lage Straße, Hausnummer, Lagebezeichnung Lesen
Kennzeichen geführte Maske oder Kennzeichenliste, bis 2.000 Kennzeichen je Import Lesen
Punktnummern und Flurstückslisten Listen aus dem laufenden Vorgang Lesen
Nutzung und Klassifizierung Nutzungsart und Klassifizierung; die Auswertung liegt vorberechnet in den Auskunftsviews bereit Lesen
Eigentümername Name der Person; Schreibweisen und Tippfehler tragen mit Eigentümer
Bestand und Buchungsblatt Buchungsblatt- und Bestandsnummer Eigentümer

Mehrfachauswahl und Nachbarflurstücke ergänzen jeden Suchweg; die Auswahl in der Liste zentriert das Flurstück in der Karte und hebt es hervor.

Ausgaben, Mengengrenzen und Rollen

Ausgabe Format Menge Rolle
Flurstücksauszug PDF, einzeln je Flurstück Export
Sammel-PDF über die Fundliste PDF bis rund 2.000 Einzelnachweise Export
Buchnachweise (Flurstücks-, Eigentums- und Bestandsnachweis) PDF nach Landesvorschrift; für NRW nfSK 1.1.2 (NW07/NW08/NW10) je Nachweis Export
Fundliste als Tabelle Excel, CSV flach oder zusammengefasst Export
Kennzeichenliste TXT Listenimport bis 2.000 Kennzeichen jeder Arbeitsplatz
DXF-Paket DXF 2018 bis R12, neun Ebenen bis 500 Flurstücke je Lauf, 1:100 bis 1:10.000, Rasterbeilage als ZIP jeder Arbeitsplatz
Kartendruck PDF, PNG, A4 und A3 mit Logo, Legende und den Markierungen der Fundliste jeder Arbeitsplatz

PDF-Ausgaben tragen den Hinweis „KEIN AMTLICHER AUSZUG — Informelle Auskunft aus dem Liegenschaftsbuch“; den Text legt die Behörde je Installation fest. Amtliche Auszüge bleiben im Primärsystem: Den vorhandenen Auszugsdienst Ihrer Kommune bindet ALKIS Direkt als Integrationsleistung ein, der Abruf folgt der Rolle.

IT

Schnittstellen und Ausbauoptionen

Alle Komponenten beruhen auf etablierten Standards; die Nachbarsysteme Ihrer Kommune schließen über offene Schnittstellen an.

Schnittstelle Standard Richtung Zweck
Browser-Zugang HTTPS, REST, Kartenkacheln (MVT) ausgehend Karte, Suche, Fundliste, Detailfenster, Ausgaben
Anmeldung OIDC Authorization Code mit PKCE, JWT eingehend Rollen je Sitzung, Active Directory über LDAP
Kartendienste OGC WMS, WFS, API Features eingehend Hintergrundkarten, Bauleitpläne, Fachebenen
ALKIS-Lieferung NAS über den norGIS-ALKIS-Importer eingehend Amtlicher Bestand mit Geometrien und Buchwerk
Auszugsdienst Dienst des Primärsystems eingehend Abruf amtlicher Auszüge nach Rolle
Ausgaben PDF, Excel, CSV, DXF, PNG ausgehend Download in Fachverfahren, CAD und Akten

Standards

NAS AAA OGC WMS WFS OGC API Features OIDC MVT DXF

Ausbauoptionen

  • Amtliche Auszüge: Anbindung des vorhandenen Auszugsdienstes Ihrer Kommune
  • Externe Berechtigte: eine eigene Portalvariante mit eigenem Rollenzuschnitt, etwa für Stadtwerke oder ÖbVI
  • Mehrere Behörden: je Behörde eine eigene Datenbank und ein eigenes Zugriffsprotokoll
  • Weitere Ebenen: Denkmalschutz und Fachkataster als eigene Layer
  • Weitere Verzeichnisse und die Anmeldung über OIDC und SAML, etwa Entra ID oder ein kommunaler IdP, stehen als Fähigkeit von Keycloak bereit
  • Weitere Landeslayouts der Buchnachweise entstehen im Projekt auf Basis der jeweiligen Landesvorschrift

Fragen

Häufige Fragen zu Technik und Betrieb

Drei Fragen, die im Gespräch mit der IT regelmäßig kommen.

Welche Umgebung trägt ALKIS Direkt?

Ihre eigene Infrastruktur trägt alle sechs Komponenten — Windows Server, Linux oder eine Container-Plattform wie Kubernetes, auch als virtuelle Maschine im kommunalen Rechenzentrum. Als Startgröße gelten 8 vCPU, 32 GB RAM und 200 GB SSD als Richtwert; die endgültige Auslegung folgt der Sichtung Ihrer NAS-Lieferung. Von außen erreichbar bleibt der Reverse Proxy über HTTPS auf Port 443.

Wie laufen Updates und Versionsnachzüge?

Ein Update-Paket bringt Programmstände, Datenbank-Updates und Portal-Dateien in einem Lauf. Jeder Schritt ist wiederholbar, protokolliert und zurückführbar; versionierte Datenbank-Updates halten jede Installation auf demselben Stand, dokumentierte Anpassungen am Masterportal halten Versionsnachzüge offen.

Welche Betriebsläufe kommen im Haus dazu?

Drei Läufe nach Zeitplan: die ALKIS-Aktualisierung im Turnus der Lieferung samt Auffrischen der Auskunftsviews, die tägliche Sicherung von Datenbank und Anmeldedaten mit 30 Tagen Aufbewahrung sowie die laufende Überwachung über den Health-Endpunkt der Backend-API. Jeder Lauf schreibt ein Betriebsprotokoll.

Weitere Fragen beantworten der Hub von ALKIS Direkt und die FAQ.